Elektrosmog

ist der umgangssprachliche Ausdruck für

nicht ionisierende Strahlung. Das Wort besteht aus smoke (Rauch) und smog (Nebel). "Elektrosmog" soll die Umweltbelastung durch verschiedene Arten von elektromagnetischer Belastung verdeutlichen.

Elektrosmog ist nicht natürlich, sondern künstlich.

 

Es wird unterschieden zwischen:

 

Niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern:

sie sind die Folge von elektrischer Spannung, die an Geräten, Leitungen und Installationen anliegt, auch wenn kein Strom fließt.


Niederfrequenten magnetischen Wechselfeldern:

sie entstehen durch Stromfluß in eingeschalteten Geräten, Verbrauchern,

Installationen, Netzteilen, Hochspannungsleitungen, Frei- und Erdleitungen, elektrifizierten Bahnstrecken usw.

 

Niederfrequent bedeutet:

wenige Schwingungen pro Sekunde, z.B. die typische 50-Hertz-Frequenz in unseren Häusern.


elektrischen Gleichfeldern (Elektrostatik):

sie entstehen oft an synthetischen Stoffen (Gardinen, Teppichen) und Kunststoffoberflächen (Möbel, Laminat, Furniere, Lacke, Spielzeug).

Elektrische Schläge, die man z.B. beim Anfassen von Türklingen erhält sind hierbei nur das kleinere Übel.

Besonders negativ ist die Veränderung des Raumklimas:

durch elektrische Gleichfelder wird Staub angezogen und verwirbelt.

 

Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik):

sind Gleichfelder, die durch magnetisierten Stahl in Betten, Möbeln, in

Bausubstanz, außerdem durch Gleichstrom von Straßenbahnen oder Photovoltaikanlagen entstehen.


Hochfrequenz:

beginnt ab 30kHz und endet bei ca. 300GHz im Mikrowellenbereich.

Hochfrequenz wurde früher für Radar angewendet, inzwischen auch für den Mobilfunk, z.B. für Handys, DECT-Telefone, WLAN usw.

Siehe auch Menüpunkt "Aktuell."

 

Kaum ist eine Studie erschienen, die die Schädlichkeit des Mobilfunks beweisen soll, so erscheint die nächste Studie (meist von der Mobilfunkindustrie finanziert), die deren Unschädlichkeit beweist.

 

Ohne Mobilfunk ist unsere Welt sicher nicht mehr vorstellbar, wichtig ist nur, die Auswirkungen soweit es geht zu beschränken (Wlan nachts ausschalten usw., usw.).

 

 

Ionisierende Strahlung = Radioaktivität

 

Ionisierend bedeutet, dass die Struktur eines (Körper-)moleküls verändert werden kann.

 

Es gibt natürliche (Erde, Gesteine, Kosmos) und künstliche (Atomkraftwerke)

Radioaktivität. Der Körper unterscheidet allerdings nicht zwischen diesen beiden Arten, jedes Zuviel an Strahlung ist schlecht.

Baustoffe die radioaktiv sein können sind: Schamotte, Schlacken, Basalt,

Granit, Schiefer, Tuff, Bims, Porphyr, Fliesen mit bestimmten Glasuren, usw.

 

 

 

 

Biologische Baustoffe